Wie und wann geht es weiter….

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… mit Jakoba? – haben mich viele von euch gefragt. Nun, spätestens Anfang Dezember werdet ihr es erfahren, denn dann wird „Das Schicksal der Schäfflerin“ erscheinen, natürlich wieder im Burgenwelt Verlag. Den Sommer habe ich damit verbracht, das Schicksal von Jakoba, Sylvester, Lene und einigen anderen Protagonisten, die ihr bereits aus dem „Tanz der Schäfflerin“ kennt, weiter zu weben.

Während der Recherche habe ich Bier probiert, wie es vor langer Zeit gebraut wurde, habe mich mit dem Beruf der Hebamme im Mittelalter auseinandergesetzt, Schauplätze in München besucht, an denen Henker und Huren zugange waren, die Residenz zu München aufs Genaueste erkundet und mich selbstverständlich meinem Lieblingsthema gewidmet, der Pflanzenheilkunde. Ich habe selbst Pflanzen gesammelt, getrocknet, beim richtigen Mondstand Salbe daraus zubereitet, das Rezept gibt es demnächst hier im Blog. Im Stadtarchiv von Neunburg vorm Wald traf ich auf eine überaus freundliche hilfsbereite Dame – überhaupt ist es immer wieder eine Freude, welchen interessanten und aufgeschlossenen Menschen ich bei meinen Erkundungstouren begegne. In Neunburg habe ich mir endlich meine erste Mittelaltergewandung zugelegt – ihr seht mich darin auf dem Bild. Natürlich habe ich ein bisschen Zeit zu Pferd verbracht und die Natur in Kärnten genossen, dabei aber gleich mitgestoppt, welche Strecken man in welcher Zeit auf vier Beinen in verschiedenen Gangarten zurücklegen kann.

Es war eine sehr intensive Zeit, jede freie Minute habe ich geschrieben oder recherchiert, mir so gut wie keine Freizeit gegönnt, manchmal war das ganz schön heftig. Das Gefühl, das Manuskript rechtzeitig abzugeben war umso schöner, ich musste mir selbst ein wenig auf die Schulter klopfen. Im Augenblick wird das Manuskript lektoriert und ich freue mich schon auf die Nacharbeit – die Arbeit mit meiner Lektorin ist überaus angenehm und der Text bekommt den letzten Schliff, um den Leserinnen und Lesern ungetrübten Genuss zu bereiten.

In der Zwischenzeit kümmere ich mich um all die Dinge, die während der Schreibklausur liegen geblieben sind. Es gibt Lesungen vorzubereiten, der Garten, den ich nur noch mit einer Machete betreten kann, muss „entgnomt“ werden, das Haus schreit nach Aufräum- und Reinigungsarbeiten. Die zahlreichen Bücher und Bilder, die ich zur Recherche gebraucht habe, sind bereits weggeräumt und die nächsten liegen schon bereit. Nächste Woche geht es weiter – zunächst mit dem Plotten des neuen Romans, verschiedene Recherchetage habe ich schon terminiert. Davon, und über das neue Romanprojekt berichte ich demnächst.

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